Frankfurter Fernwärme für Wichernheim, vom 15.01.2010 Das Wichernheim Frankfurt (Oder) wird am Standort Luisenstraße 21-24 seit dem 8. Dezember 2009 mit Fernwärme beheizt. Dazu haben der Wichernheim Frankfurt an der Oder e. V. und die Stadtwerke Frankfurt (Oder) einen Fernwärmeliefervertrag geschlossen. Der Vertragsunterzeichnung gingen intensive Gespräche zwischen beiden Parteien voraus, die mit dem Antrag zum Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke und der Unterzeichnung des Liefervertrages erfolgreich beendet wurden. „Durch den erheblichen Sanierungsbedarf unserer Heiztechnik, dem damit verbundenen hohen CO2 -Ausstoß sowie auf Grund stark gestiegener Heizkosten waren wir auf der Suche nach alternativen Heizformen. Nach eingehender Beratung durch unseren Energieberater, Prüfung aller Möglichkeiten und durch die äußerst kompetente Beratung der Stadtwerke, haben mich das Konzept, die Preisgestaltung und die Argumente der Stadtwerke überzeugt. Wir haben daher unsere Einrichtung an die Fernwärme anschließen lassen und einen langfristigen Fernwärmeliefervertrag abgeschlossen. Neben den finanziellen Komponenten war die erhebliche Verringerung der CO2 -Emission ausschlaggebend für unsere Entscheidung. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz in der Stadt.“, erklärt Petra Herrmann, stellv. Geschäftsführerin des Wichernheim Frankfurt an der Oder e. V.. Hans Köhler, Geschäftsführer der Stadtwerke, betont: „Natürlich freuen wir uns, dass unser Angebot für das Wichernheim so attraktiv war und zum Anschluss an unser Fernwärmenetz geführt hat. Damit setzen wir gemeinsam auch ein Zeichen für Wachstum und Umweltschutz. Für unser Unternehmen, insbesondere unser Heizkraftwerk, ist es wichtig, neue Fernwärme-Kunden zu gewinnen. Gerne unterbreiten wir auch weiteren Hauseigentümern in diesem Wohngebiet ein Angebot zum Anschluss an unser Wärmenetz.“ Rund 342.000 Euro haben die Stadtwerke investiert, um die ca. 912 Meter lange Doppelleitung vom Anschlusspunkt Sophienstraße 31 bis zum Wichernheim in der Luisenstraße 21-24 zu verlegen.Baubeginn war im Juli 2009. Bisher wurde die Wärme im Wichernheim eigenständig über 2 Heizkessel mit einer jeweiligen Heizleistung von 430 Kilowatt durch die Verbrennung von Heizöl erzeugt.
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