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Kompetenz vor Ort
Infrarotthermografie von Gebäuden, vom 02.02.2010

In der Woche vom 25. - 29 Januar wurde die Infrarotthermografie im Auftrag der Stadtwerke in Frankfurt (Oder) durchgeführt. Über 100 Kunden haben sich dafür angemeldet und nutzen diese Dienstleistung.

Der Zustand von Außenwänden, Fenstern oder Anschlüssen an einem Gebäude entscheidet wesentlich über die Höhe der Heizkosten und darüber, ob man sich in diesen vier Wänden wohl fühlen kann. Mit Hilfe einer Thermografiekamera kann die Oberflächentemperatur der Gebäudehülle sichtbar gemacht werden. Wenn nun ein Gebäude an bestimmten Stellen eine vergleichsweise hohe Oberflächentemperatur aufweist, kann das ein Hinweis auf mangelhafte Dämmung, eine Wärmebrücke oder schlecht eingebaute Fenster sein. Neubauten sind in der Regel energetisch optimal ausgestattet, bei älteren Häusern sind oft Nachbesserungen notwendig.

Ziel der Aktion ist es, interessierten Bürgern einen günstigen Zugang zu einem ersten Gebäudecheck zu ermöglichen.

Die Vor-Ort-Termine wurden mit den Kunden telefonisch abgestimmt und dauern etwa 10-15 Minuten. Die Infrarotfotos werden 4 Wochen nach dem Termin in einer Informationsmappe mit Bewertung des Zustandes der Gebäudeteile, Erläuterungen und Modernisierungstipps übergeben. Fragen zur Auswertung können bei der kostenlosen Infrarothotline (0335) / 55 33-400, die bis April geschaltet ist, geklärt werden.
Oft können mit nur geringem Aufwand Undichtigkeiten an Türen und Fenstern selbst beseitigt werden. Werden Empfehlungen zur Modernisierung der Wände oder des Daches gegeben, sollte man bei Fachbetrieben vor Ort die geeignete Variante erfragen.