Nächster Billiganbieter pleite – BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH beantragt Insolvenz

31.01.2019

Bereits in den vergangenen Jahren kam es auf dem Energiemarkt durch Insolvenzen von Billig-Anbietern wie Care Energy, Teldafax, Flexstrom und zuletzt im Dezember der Deutschen Energie GmbH zu Turbulenzen.

Auf Antrag der BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft hat das Amtsgericht München am 29. Januar 2019 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Nach eigener Aussage kann das Unternehmen seine Lieferverpflichtungen für Strom und Erdgas nicht mehr erfüllen.

Stadtwerke-Geschäftsführerin Irene Djaouat wundert das nicht: „Wer als Energieversorger solide wirtschaften will, muss sauber planen, um handlungsfähig zu bleiben. Es ist langfristig nicht durchzuhalten, Energie teilweise unter dem Einkaufspreis anzubieten, nur um möglichst viele Kunden zu gewinnen. Als örtlicher Grundversorger stehen wir für eine sichere und zuverlässige Versorgung der Frankfurter Bürger und Unternehmen mit Strom, Erdgas und Fernwärme.“

Alle Frankfurter Kunden des insolventen Anbieters werden seit Dienstag, 29.1.2019 ohne Unterbrechung durch die Stadtwerke Frankfurt (Oder) im Rahmen der Ersatzversorgung mit Strom und Erdgas beliefert.

Wir empfehlen den BEV-Kunden unter der bekannten Service-Nummer 5533 300 oder per E-Mail service@stadtwerke-ffo.de oder über www.stadtwerke-ffo.de schnell Kontakt mit den Stadtwerken aufzunehmen.

Vorsorglich sollten auch die Zählerstände abgelesen werden, um eine Kontrollmöglichkeit für spätere Abrechnungen der BEV bzw. des Insolvenzverwalters zu haben.


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