November 2019 - Schweißarbeiten am Wärmespeicher

Die ersten Wandbleche des Speichers stehen.
Die blauen „Kisten“ sind die Schweißkabinen (Wetterschutz) für die senkrechten (stehenden) Schweißnähte.

November 2019 - Montagearbeiten am Wärmespeicher

Am 06.11.2019 haben die Montagearbeiten am Wärmespeicher begonnen.
Zuerst wird das 14 mm starke Bodenrandblech montiert, auf dem dann die Behälterwand errichtet wird.
Die Bodenbleche, die dann im weiteren Innenraum nur noch 6 mm dick sein werden, folgen gemäß Montageablaufplan.

Oktober 2019

Auf das Fundament des Wärmespeichers wird eine 3,5 cm dicke Gussasphaltschicht aufgetragen.
Diese wird später dafür sorgen, dass der Blechboden des Behälter korrosionsgeschützt ist und satt (ohne Hohlräume) auf dem Fundament aufliegt.
Außerdem werden Toleranzen zur Betonoberfläche ausgeglichen. 

August 2019 - Spatenstich

Symbolischer 1. Spatenstich zum offiziellen Beginn der Bauarbeiten, 12. August 2019
Fotos: W. Mausolf

Grußwort Torsten Röglin, Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt (Oder)

„Wir stellen mit dem heutigen symbolischen Spatenstich die Hebel auf Investition und Expansion. In wenigen Monaten wird sich unser Erzeugungsstandort – das energetische Herz der Oderstadt – nicht nur verändern, sondern völlig neu ausrichten.”

Grußwort Christian Görke Finanzminister Land Brandenburg

„Dass Sie als kommunales Unternehmen diesen Schritt gehen, freut mich besonders, denn es zeigt wieder einmal, dass die kommunale Familie innovativ ist und bereitsteht, um ihren Beitrag zur Reduzierung von klimaschädlichen CO2-Emmissionen zu leisten.”

Grußwort Renè Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder)

„Einmal mehr haben wir heute Gelegenheit, mit Stolz auf unsere Stadtwerke Frankfurt (Oder) zu blicken. Die Investition, deren Umsetzung hier beginnt, dient nicht nur der Sicherung der Energie-und Wärmeversorgung unserer europäischen Doppelstadt, sie ist auch ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Frankfurt (Oder) zu einer klimafreundlichen Stadt.”

Grußwort Hajo Hoops, MAN Energy Solutions SE

„Wir von MAN Energy Solutions sind enorm froh und stolz, Teil dieses Projekts zu sein und am Neubau des Kraftwerks am hohen Feld mitwirken zu dürfen. Es wird hier ein Heizkraftwerk mit Großmotoren gebaut die mit Erdgas betrieben werden. Dies ist heute die umweltfreundlichste Möglichkeit mit fossiler Energie Strom und Wärme zu erzeugen.”

August 2019 - Gießen des Wärmespeicherfundaments

Am 8. August 2019 wurde das Fundament für den Wärmespeicher gegossen. 120 Fahrzeuge, beladen mit jeweils 8m³ haben innerhalb von 10 Stunden die insgesamt erforderlichen 955 m³ angefahren und abgeladen.

Juli 2019 - Untergrund des Wärmespeicherfundaments

Seit Mitte Juni wird der Untergrund des Wärmespeicherfundament vorbereitet. Aufgrund der Ergebnisse des Bodengutachtens und den erwarteten inhomogenen nicht tragfähigen Boden wurden mehrere Lagen neuer verdichtungsfähiger Boden eingebracht. So wird sichergestellt, dass die Lasten des Wärmespeichers gut getragen werden.

Juni 2019 - Abriss ehemaliges Öl-Pumpenhaus

Am Standort HKW wird Platz gemacht für die neuen Anlagen: Das, für die seit Jahren stillgelegte Versorgung mit Heizöl, benötigte Pumpenhaus wurde abgerissen. An diesem Standort entsteht das ca. 15 x 15 m große neue Pumpenhaus des Wärmespeichers.

Mai 2019 - Baubeginn des Wärmespeichers

Am 20. Mai 2019 wurde der vorzeitige Baubeginn für die Errichtung des Wärmespeichers durch das Landesamt für Umwelt erteilt.

Mai 2019 - Stadtwerke errichten im Zuge der Kraftwerksmodernisierung einen Wärmespeicher

Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) haben die Firma Kraftanlagen München GmbH mit der Errichtung eines Wärmespeichers und Lieferung der Anlagentechnik für ein Pumpenhaus zum Be- und Entladen des Wärmespeichers beauftragt.

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Mai 2019 - Vorbereitende Baumaßnahmen für die bevorstehende Errichtung des Wärmespeichers und der Gasmotorenanlage

Einrichtung einer Baustellenzufahrt auf der nebenliegenden Brachfläche und Wendehammer am Baufeld.

April 2019 - Stadtwerke modernisieren ihre Erzeugungsanlagen mit einem starken Partner

Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) haben die Firma MAN Energy Solutions mit der Planung und Lieferung der kompletten Anlagentechnik für ein neues Kraftwerk zur Kraft-WärmeKopplung (KWK) beauftragt.

Die Anlage wird von fünf MAN 20V35/44G Gasmotoren betrieben werden, die neben 51 MW elektrischer Energie auch 50 MW Fernwärme bereitstellen. Zusätzlich installiert MAN einen Heißwasserkessel mit einer Kapazität von 20 MW, der die thermische Gesamtkapazität der Anlage auf 70MW erhöht. Die Inbetriebnahme ist in der Heizperiode 2021/2022 geplant.

Das neue Gasmotorenkraftwerk ist Teil einer umfassenden Modernisierung des Heizkraftwerks (HKW) Am Hohen Feld, das bereits seit 1997 ca. 50.000 Haushalte und gewerbliche Kunden mit Strom und ca. 23.000 Haushalte und Unternehmen mit Fernwärme in der Oderstadt versorgt.

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Oktober 2018 - Archäologische Begehung

Auf dem Baufeld  wurden an mehreren Stellen Bodenschichten aufgenommen. Das Gelände wurde durch Archäologen begutachtet und mit einem Metalldetektor abgesucht. Nach Einschätzung der Experten ist das Gelände ohne archäologischen Befund.


Eine gefundene Probe ohne historischen Wert.

September 2018 - Ausschreibung der Hauptkomponenten Gasmotoren und Anlagentechnik

Ein großer Meilenstein ist mit der Fertigstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Gasmotoren und Anlagentechnik erreicht. Nun haben die Anbieter mehrere Wochen Zeit ein Angebot zu erstellen. Von Ende Januar bis Februar 2019 werden dann Verhandlungen geführt mit dem Ziel, Ende Februar einen Vertrag zu schließen.

Juni/Juli 2018 - Baugrunduntersuchung

Für die Erarbeitung des Genehmigungsantrags wurde im Juni/Juli eine Baugrunduntersuchung auf dem Baufeld  durchgeführt. Die Bohrpunkte sind  entsprechend der zukünftigen Lage des Gebäudes der Gasmotorenanlage (GMA) festgelegt worden, um die Zusammensetzung der Schichten und deren Tragfähigkeit zu ermitteln. Die Bohrungen wurden bis zu einer Tiefe von 25 m vorgenommen. Daraus ergeben sich wichtige  Informationen für die spätere Gründung.


Speziallastwagen zur Durchführung der Drucksondierung


ein Messkopf mit kegelförmiger Spitze wird mit konstanter Geschwindigkeit über ein Gestänge (mittleres Rohr) in den Boden gedrückt. Gemessen wird im Allgemeinen der Spitzendruck und die Mantelreibung, deren Auswertung Hinweise auf die Bodenart geben

 
Trockenbohrung für Entnahme von Schichtenproben

Stadtwerke haben mit den Planungen für eine zukunftssichere und umweltfreundliche Versorgung begonnen

Eine umfassende Erneuerung der Anlagentechnik zur Versorgung der Oderstadt mit Fernwärme und Strom beschäftigt die Stadtwerker schon seit dem Jahr 2015. Zahlreiche Varianten, wie die Versorgung sicher, wirtschaftlich und dazu noch umweltverträglich gestaltet werden kann, wurden dabei intensiv betrachtet.

Wesentliche Prämissen für die Stadtwerke Frankfurt (Oder) sind die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, die Flexibilisierung der Stromerzeugung und eine zukunftsfähige und bedarfsgerechte Bereitstellung von Wärme. Um diese Ziele zu erreichen, soll das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zur maximalen Ausnutzung der eingesetzten Energieträger weiterhin genutzt werden. Darüber hinaus ist zusätzlich ein Wärmespeicher geplant.

Die Gesellschafterversammlung beauftragte am 23. März 2018 mit Empfehlung des Aufsichtsrates die Geschäftsführung, mit der Anschaffung von 5 BHKW-Motoren und einem Heizwassererzeuger sowie den damit verbundenen Maßnahmen. Voraussetzung für die Umsetzung der geplanten Investitionen war ein Vorbescheid des BAFA.

„Mit Eingang des Förderbescheides des BAFA am 02. Juli 2018 ist die Förderung nach dem KWK-Gesetz gesichert und die Stadtwerke begannen damit die umfangreichen und anspruchsvollen Vorarbeiten für die Umsetzung unseres Projektes, das wir bis zum Jahr 2022 abschließen wollen.“ so Jörg Neuhaus, Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt (Oder).

In unmittelbarer Nähe zum Heizkraftwerk wird die Gasmotorenanlage, bestehend aus fünf  5 BHKW-Motoren und ein Heizwassererzeuger, errichtet.

Derzeit laufen für die ersten mit der 60 Millionen Euro Investition verbundenen Maßnahmen europaweite Ausschreibungen. Damit handelt es sich um die größten Investitionsvorhaben der Stadtwerke der letzten 20 Jahre.

Der Baubeginn für den Wärmespeicher ist im Frühjahr 2019 geplant. Die Inbetriebnahme des 25 Meter hohen Speichers ist für Herbst 2019 avisiert.

Der drucklose Wärmespeicher mit einem Volumen von 10.000 Kubikmetern kann die im Frankfurter Fernwärmenetz benötigte Wärme für einen Zeitraum von 3-4 Tagen aufnehmen. Das ermöglicht den Stadtwerken eine flexible Fahrweise der Anlage, um z. Bsp. auf Entwicklungen an den Strombörsen schnell reagieren zu können.

Im II. Quartal 2019 wird mit dem Bau der Gasmotorenanlage begonnen. Die Anlage wird nach Fertigstellung eine Leistung von insgesamt 50 MW haben.

Das Gebäude des Heizkraftwerkes bleibt bestehen. Die darin befindliche Gasturbine ist in der Bauphase weiter in Betrieb. Alle nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten nicht mehr benötigten technischen Anlagen werden dann stillgelegt.

„Für die zukünftige Nutzung des Kesselhauses in unserem Heizkraftwerk sehen wir einige Möglichkeiten für die Installation kleinerer ökologischer Erzeugungsanlagen.“ so Jörg Neuhaus. „ Auch die zukünftige Erweiterung unseres Erzeugungsparks mit einer Power-to-Heat-Anlage ist eine Option, die wir bereits bei unseren technischen Planungen als Option berücksichtigt haben.“

Während der fast 3jährigen Bauphase wird es zu keinen Einschränkungen der Versorgung mit Strom und Fernwärme kommen.